Holzvorrat gestiegen – Pelletpreise günstig

Der Holzvorrat in Deutschland ist in den letzten zehn Jahren um sieben Prozent auf 3,7 Milliarden Kubikmeter gestiegen. Die Waldfläche hat sich um fünfzigtausend Hektar auf 11,4 Millionen Hektar vergrößert.

So das Ergebnis der dritten Bundeswaldinventur, das Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, im Rahmen der Bundespressekonferenz im Oktober vorstellte. Mit diesem Vorrat stehe Deutschland an der Spitze der europäischen Länder, sogar vor den klassischen Waldländern Skandinaviens.

Zu einem Drittel mit Wald bedeckt, mit einem auf drei Viertel der Gesamtfläche gestiegenen Anteil an Mischwald, mehr Laubbäume, insgesamt 90 Milliarden alte und junge Fichten, Kiefern, Buchen, Eichen und seltenere Baumarten, mehr Totholz als eine wichtige Grundlage für Biodiversität – Deutschlands Waldlandschaft schreibt eine Erfolgsstory, die einer auf Balance und Nachhaltigkeit basierenden Waldwirtschaft zu verdanken ist.

 

 

Bei weltweit steigendem Bedarf an umweltfreundlich erzeugten Rohstoffen und reger Nachfrage liege Holz voll im Trend. „Umso mehr freut es mich, dass unsere Wälder heute vielfältiger sind denn je und mehr Holz nachwächst, als wir nutzen…", erklärte Schmidt.

Nicht verwunderlich also, dass der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) stabile und günstige Preise für den Energieträger Pellets meldet. Eine Tonne Holzpellets kostet im Oktober durchschnittlich 252,18 Euro. Damit liege der Pelletpreis 1,3 Prozent über dem des Vormonats und mehr als 10 Prozent unter dem vom Oktober 2013. Es besteht ein Preisvorteil zu Heizöl von 30 Prozent.

„Holzpellets sind in Deutschland stabil im Preis, da wir europaweit über die höchste Produktion verfügen. Zudem ist der Pelletpreis keinen Spekulationen an den internationalen Energiemärkten ausgesetzt“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPV in Berlin. Der Verband empfiehlt Kunden den Kauf von ENplus-zertifizierten Pellets. Denn nur bei dieser Ware sei auch die Auslieferung durch den Pellethändler in die Zertifizierung einbezogen und kontrolliert. (ENplus-Händler finden Verbraucher unter www.enplus-pellets.de.)

Auch für Heizungsbesitzer, die auf einen umweltfreundlichen Energieträger umsteigen wollen, ist die Gelegenheit laut DEPV günstig: Neben den niedrigen Betriebskosten lohnt sich die Investition in eine Pelletheizung durch die hohen Fördersätze des Bundes doppelt. Die Fördertöpfe des Marktanreizprogramms (MAP) sind mehr als gut gefüllt. Für den Tausch einer alten Heizung durch eine Pelletheizung werden mindestens 2.400 EUR fällig. Durch das zusätzlich niedrige Zinsniveau herrschen für den Heizungstausch optimale Bedingungen.


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